Autobahnaktionstag am Samstag, 25. Februar!

Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Autobahn A2,  Fernewaldstraße /Malmedystraße  Ausfahrt Nr.2 Oberhausen -  Königshardt (aus Fahrtrichtung Dortmund). Wir werden die Brücken über die Autobahn A2 mit Transparenten bestücken und dem Autokorso aus Ahaus zujubeln.

Die Kundgebung ist auf den Brücken über die A2, Königshardter Straße, Kirchhellener Straße und Fernewaldstraße für den Zeitraum von 10 bis 13 Uhr angemeldet.

Danach lösen wir die Kundgebung auf und  fahren selbst auch nach Duisburg zum Gelände der GNS (Gesellschaft für Nuklear Service) um an der Kundgebung dort teilzunehmen.

Menschen aus Bochum und Umgebung treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz vor der Radstation am Bochumer Hauptbahnhof um Fahrgemeinschaften zu bilden. Um 9:15 Uhr geht die Fahrt dann zu den Brücken in Oberhausen.

Menschen, die erst später Zeit haben, können auch direkt zum Gelände der GNS in Duisburg fahren. Die Kundgebung dort beginnt um 12 Uhr.

Ort:  Duisburg-Wanheim, Ehinger Str./Richard-Seiffert-Straße.

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Kein Castortransport von Jülich nach Ahaus!

Autobahnaktionstag am 25. Februar

Um auf den völlig überflüssigen Atomtransport vom Kernforschungszentrum Jülich, heute verharmlosend FZJ (Forschungs- Zentrum Jülich) genannt, in das Atommülllager Ahaus und auf die unhaltbaren Zustände in einer Atommüllverpackungsanlage neben einem Wohngebiet in Duisburg hinzuweisen, finden am Samstag, dem 25. Februar Protestkundgebungen und ein Autokorso von Ahaus über Duisburg nach Jülich statt.

Das Anti-Atom-Plenum Bochum und das Anti-Atomkraftbündnis Ruhrgebiet werden diese Aktionen durch eine Kundgebung mit Mahnwache auf 3 Autobahnbrücken in Oberhausen unterstützen.

Die Kundgebungen wurden heute beim Polizeipräsidium Bochum angemeldet.

Die Anmeldung erfolgte deswegen in Bochum, weil weder über die Internetseiten der Stadt Oberhausen noch über die der Polizei in NRW Kontaktdaten für Telefon, Fax, E-Mail und auch keine Postanschrift zu ermitteln war. Auf den Seiten der Polizei in NRW, die seit dem 01. Februar abgeschaltet sind, findet sich nur ein Hinweis auf die Notrufnummer 110.

Wir gehen davon aus. Dass die Polizei in Bochum unsere Anmeldung an die Kolleg_innen in Oberhausen weiter leitet.

Treffpunkt für unsere Kundgebung soll um 10 Uhr an der Ausfahrt der A2, Oberhausen-Königshardt, sein.

Da unsere Planung von der Genehmigung durch die Polizei abhängt werden wir hier und auf bo-alternativ.de weiter über den Stand der Dinge informieren.

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Anti-Atom-Proteste in Ahaus, Duisburg und Jülich

Anlässlich der geplanten Castortransporte von Jülich nach Ahaus wurde auf der Landeskonferenz der Anti Atom Inititativen in Oberhausen ein Aktionsfahrplan beschlossen. Gegen den vorgesehenen Probetransport von Jülich nach Ahaus wollen wir mit phantasievollen „Probeprotesten“ agieren.
Am 25. Februar  findet unter dem Motto „Dem Castor entgegen“ ein Autobahnaktionstag statt. Von Ahaus geht es mit einem Autokonvoi nach
Duisburg zur Atommüllanlage der GNS, von dort nach kurzer Kundgebung nach Jülich, wo mit einer Abschlusskundgebung die Demonstration enden wird. Schon jetzt gibt es aus  zahlreichen Städten feste Anmeldungen zur Beteiligung. Parallel zur zentralen Aktion wird es weitere Protestaktionen an Autobahnen und auf Autobahnbrücken geben. In die Protestplanungen wurden auch geplante plutoniumhaltige MOX-Transporte in das AKW Grohnde (Niedersachsen) einbezogen.

Sollte die noch ausstehende Einlagerungsgenehmigung für den Jülicher Atommüll in das Ahauser Atommüll-Lager erteilt werden, wird es am folgenden Tag (G + 1) in Ahaus und Jülich Mahnwachen an den Atomanlagen geben. Weitere Informationen zum Autobahnaktionstag und zu möglichen Transport-terminen gibt es hier:

Im Widerstand gegen die Urananreicherungsanlage Gronau und gegen die gesamte Uranindustrie gibt es folgende Termine:

Am 04.02. findet in Münster die Urankonferenz statt. Neben der internationalen Beteiligung wird es Informationen zu Themen wie Gefahren des Uranabbaus, Urantransporte und Uranmunition geben, aber auch Diskussionen und Pläne für den weiteren Widerstand. Informationen:

Mit einer Großdemonstration am 11.03. in Gronau wollen wir an die Katastrophe von Fukushima erinnern, unter deren Folgen die Menschen noch sehr lange leiden müssen. Die Demonstration findet zeitgleich mit weiteren Großdemonstrationen, wie zum Beispiel in Brüssel, statt.

Einen Monat zuvor, am 11.02., wird es bundesweit, so auch in Ahaus und Jülich, Mahnwachen geben, um zu den Fukushima-Demonstrationen zu mobilisieren. Lokale Aktionen im Ruhrgebiet sind geplant, bitte auf Terminhinweise achten, z.B. auf bo-alternativ!

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Nach Gorleben jetzt Ahaus!

Die Castoren aus La Hague haben nach 126 Stunden Fahrt nur unter massiven Protesten und mit enormer Verzögerung das “Zwischen”-Lager in Gorleben erreicht. Für die Menschen im Wendland sind die Proteste auf der einen Seite ein großer Erfolg, auf der anderen Seite müssen sie nun mit der weiter wachsenden Strahlenbelastung rund um Gorleben leben. Der ganze Transport war angesichts der überhöhten Strahlenwerte ein Skandal und eigentlich illegal. Doch letztlich geht es der Bundesregierung und der Atomlobby darum, das Endlagerprojekt Gorleben durchzusetzen, das Gerede von der “weißen” Landkarte soll den Menschen nur Sand in die Augen streuen, denn der Salzstock wird ohne Pause weiter ausgebaut.
Umso bewundernswerter ist die Ausdauer, die Fantasie und die Entschlossenheit, die im Wendland immer wieder rüberkommt. Ganze zwei Tage brauchte der Castor für die paar Kilometer von Hamburg nach Gorleben, denn überall saßen Leute auf den Schienen und den Straßen, hatten sich angekettet oder es fehlte der Schotter. Und leider fuhr die Polizei ganz zum Schluss nochmal ihre Wasserwerfer in Laase auf, anstatt friedlich nach Hause zu gehen.
Aber nun richtet sich der Castor-Scheinwerfer auf NRW: 2012 will die Bundesregierung die 152 “West-Castoren” aus dem Forschungszentrum Jülich nach Ahaus bringen. Das Forschungszentrum Jülich möchte sein Image aufpolieren, da stört der hochradioaktive Atommüll. Die ehemalige Kernforschungsanlage ist seit Jahrzehnten einer der Vorreiter der Atomforschung, vor allem in Sachen Hochtemperaturreaktoren. Auch die Urenco arbeitet dort mit 500 Angestellten an der Weiterentwicklung ihrer Gaszentrifugen für die Urananreicherung und selbst das Land Niedersachsen bewahrt in Jülich Atommüll auf!
Die 152 West-Castoren sollen per LKW über die Autobahn nach Ahaus gebracht werden, über einen Zeitraum von einem Jahr ungefähr im Zweiwochentakt – wenn wir der Bundesregierung und dem Forschungszentrum Jülich nicht jetzt einen Strich durch die Rechnung machen. Die Zeit drängt, denn die Genehmigung vom Bundesamt für Strahlenschutz kann jederzeit erteilt werden. Doch letztes Jahr konnten wir mit einer entschlossenen Mobilisierung nach Gorleben die Castor-Transporte von Ahaus nach Majak verhindern – packen wir es also wieder an!
Die Jülicher und Ahauser Anti-Atomkraft-Initiativen rufen deshalb gemeinsam zu massivem Widerstand gegen den neuen Castor-Wahnsinn von Jülich nach Ahaus auf!
Am Sonntag, 18. Dezember, findet zum Widerstands-Auftakt um 14 Uhr am Atommülllager Ahaus ein großer Sonntagsspaziergang statt – kommt vorbei!
Die Adventsdemos in Ahaus waren in den letzten Jahren immer eine ganz tolle Sache mit viel Spaß und Power.
 Wir rufen auch zur Teilnahme an der Internationalen Urankonferenz am 4. Februar in Münster ( www.urankonferenz2012.de ) auf, sowie zur Mobilisierung zur Großdemo an der Uranfabrik Gronau am 11. März 2012 auf, zum 1. Jahrestag des Beginns der Reaktorkatastrophe von Fukushima.
Westcastoren stoppen – Urananreicherung stilllegen – Atomausstieg jetzt!
Kommt am 18. Dezember nach Ahaus!
Atomfeindliche Grüße
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, SOFA Münster (www.sofa-ms.de, www.kein-castor-nach-ahaus.de, www.urantransport.de, www.urankonferenz2012.de
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Manipulation an den Strahlungswerten in Gorleben!

Eine am 26. Oktober 2011 von Greenpeace veröffentlichte Analyse belegt deutlich, dass das Berechnungsverfahren zur Belastung mit radioaktiver Strahlung im Zwischenlager Gorleben manipuliert wurde. Der anstehende Castor-Transport nach Gorleben werde die Grenzwerte klar überschreiten.

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Den Import von Atomstrom verbieten!

Das EU Recht lässt das Verbot von Atomstromimporten zu, belegt ein von Greenpeace und Global2000 in Auftrag gegebenes Gutachten. Die Grünen in Österreich haben jetzt diese Forderung übernommen und in die Politik eingebracht. Wasser mit Atomstrom einen Berg hinauf pumpen, um es dann beim herabfliessen als Ökostrom verkaufen zu können ist Betrug. Auch die Bochumer Stadtwerke verkaufen solchen “Ökostrom”.

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Atomanlagen in NRW werden ausgebaut:

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster berichten heute,                                                                            06. Oktober 2011

Atomanlagen in NRW werden ausgebaut: NRW-Landesregierung konterkariert Atomausstieg !!
„Rot-Grün vertuscht atomfreundliche Politik“

Die Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland sind empört, dass in NRW die bestehenden Atomanlagen derzeit massiv ausgebaut werden und die Atommüllentsorgung vor einem großen Fiasko steht. Die aktuellen Entwicklungen an den Atomstandorten Gronau, Ahaus, Jülich und Duisburg sind sehr besorgniserregend:

1. Gronau
Die Mitteilung der Bundesregierung, dass der Atommüll aus der Urananreicherungsanlage Gronau im Salzstock von Gorleben endgelagert werden solle, ist ein Skandal. Angeblich sei das abgereicherte Uran für das zweite Endlagerprojekt Schacht Konrad zu stark strahlend. Damit bestätigt die Bundesregierung zum Einen die Gefährlichkeit des Uranmülls, zum Anderen ist aber auch der Salzstock Gorleben völlig ungeeignet und ein Fass ohne Boden.

Umso unverständlicher ist es, dass der Gronauer Urananreicherer Urenco im September mit dem Bau eines riesigen Uran-Zwischenlagers in Gronau begonnen hat, ohne dass die rot-grüne Landesregierung die Öffentlichkeit informiert hat oder den Baubeginn verhindert hat. Was passiert mit dem Gronauer Uranmüll, wenn die Endlagerung in Deutschland – wie bereits in der ASSE – komplett scheitert?

„Im Koalitionsvertrag hatte Rot-Grün noch versprochen, erteilte Genehmigungen zurückzunehmen, nun wird der Ausbau der Gronauer Urananreicherungsanlage klammheimlich fortgesetzt. Will Rot-Grün das eigene Versagen lieber verheimlichen?“ fragt Matthias Eickhoff von der Gruppe SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.

2. Jülich/Ahaus
Noch im Februar hatte SPD-Wirtschaftsminister Voigtsberger versprochen, ein Gutachter prüfe bereits den Verbleib der 152 Castoren in Jülich – ein glatte Falschinformation, wie Voigtsberger jetzt einräumen musste. Auch hat die Landesregierung bisher verschwiegen, dass sie bereits in dieser Woche mit der Bundesregierung über die Castor-Transporte spricht. Worum geht es bei den Gesprächen und was sind die Ergebnisse? Wurden schon konkrete Transporttermine und -szenarien erarbeitet?

Und auch für die 152 Castoren gibt es keinerlei gesicherte Endlagermöglichkeit.

3. Duisburg
Seit einigen Jahren läuft für die Atommüllkonditionierungsanlage in Duisburg-Wanheim bei der Bezirksregierung Düsseldorf ein Erweiterungsverfahren. Auch hier hat die Landesregierung seit Amtsantritt im Juli 2010 keinerlei Maßnahmen zur Schließung der Atomanlage eingeleitet. Rot-Grün schweigt beharrlich zur Zukunft der Duisburger Atomanlage. Wir befürchten daher, dass die Erweiterung der Atomanlage unmittelbar bevorsteht.

„Die Atomanlagen in NRW werden derzeit massiv ausgebaut, unsinnige Atommülltransporte stehen vor der Haustür – doch die rot-grüne Landesregierung schaut tatenlos zu und vertuscht gegenüber der Öffentlichkeit ihre atomfreundliche Politik. Damit konterkariert Rot-Grün den beschlossenen Atomausstieg und verstößt gegen den eigenen Koalitionsvertrag,“ kritisiert Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen die aktuellen Entwicklungen in der Atompolitik in Gronau, Ahaus, Duisburg und Jülich. „Hat sich Rot-Grün vom Atomausstieg in NRW klammheimlich verabschiedet? Das wäre Wählertäuschung pur.“

Atomkraftgegner planen Widerstand:
Zur Vorbereitung von Protest- und Widerstandsaktionen gegen die Erweiterung und den Weiterbetrieb der NRW-Atomanlagen sowie gegen die Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus veranstalten die Anti-Atomkraft-Initiativen Koordinierungs-Treffen!

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Public Security

Das Magazin für Innere und Äußere Sicherheit, Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Kritische Infrastrukturen, so die Eigenwerbung, teilt in seinem Newsletter vom 5. Oktober mit:

94 % wollen die Energiewende zu Erneuerbaren Energien
Einer repräsentativen bundesweiten Umfrage unter 1.002 Befragten von TNS Infratest ergab, dass Erneuerbare Energien bei den Deutschen sehr beliebt sind.

>>>weiter

 

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Neues aus der Region

Wichtige News aus dem Atomland NRW von anderen Initiativen und Atomstandorten:

1. Jülich-Ahaus
Die Aachener Zeitung berichtet aktuell in einem langen Bericht, dass es immer wahrscheinlicher wird, dass die 152 Castoren aus Jülich schon ab Anfang 2012 – also in wenigen Monaten – auf die Reise gehen sollen. Die Landesregierung hat offensichtlich aufgegeben und überlässt Norbert Röttgen und dem Kernforschungszentrum Jülich die Arena. Ob die Castoren jeweils in Konvois zu zwei, vier oder sechs LKW fahren, ist derzeit noch ein wenig offen, aber wir erwarten eine möglichst dichte Bündelung (die Zeitungsinfos sowie viel Aktuelles unter www.westcastor.de).

Das gilt auch für den Widerstand: Wir rufen ab sofort Castor-Alarmstufe Gelb für NRW aus und bitten insbesondere die Initiativen entlang der betroffenen Autobahnpiste Jülich-Mönchengladbach-Neuss-Düsseldorf-Krefeld-Duisburg-Oberhausen-Bottrop-Gescher-Ahaus sich auf Aktionen vorzubereiten.

Wir möchten an dieser Stelle auch Anwohnerklagen gegen die zu erwartende Transportgenehmigung ins Spiel bringen sowie Mahnwachen, Infoveranstaltungen, Büchertische, Filmabende und Besuche der örtlichen Landtags- und Bundestagsabgeordneten. Jeder Beitrag zählt, jede Aktion ist wichtig!!!

Außerdem wird es wie bei den Rossendorf-Ahaus-Castoren 2005 bestimmt wieder Demo-Anmeldungen für Autobahndemos geben. Für den Papst wurden ja gerade ganze Autobahnabschnitte als Parkplatz gesperrt, da dürfte es der Polizei immer schwerer fallen, Demos auf der Autobahn vor dem Castor zu verbieten. Es geht schlicht darum, dort zu demonstrieren, wo die Castoren herfahren – das Recht ist uns wichtig.

Wenn wir jetzt entschieden auf die Straße gehen, dann wird die widersinnige Castor-Verlagerung zum Flop für Bundes- und Landesregierung – fangen wir mit der Arbeit an! Und noch sind die Castoren nicht losgefahren!!!

Aktuelle Infos, Kontakt und Anmeldungen: www.westcastor.de

2. Gronau/UAA
Auch in Gronau bleibt die Welt nicht stehen und Urenco steht weiter unter Druck. Damit RWE und EON nicht einfach einen Verkäufer finden und Urenco dann z. B. mit Hilfe von AREVA einen neuen Käufer finden, wollen wir die Kampagne “Stilllegen statt Verkaufen” starten.

Vorschau: Am Samstag, 4. Februar 2012, wird es in Münster eine große Urankonferenz mit internationaler Beteiligung geben, auf der es um die Probleme der Urananreicherung sowie um die Stilllegungsperspektiven gehen wird. Und am 11. März 2012, zum 1. Jahrestag von Fukushima, wird in Gronau an der UAA eine überregionale Großdemo stattfinden, denn ohne Urananreicherung könnte kein AKW laufen und allein Gronau versorgt 30 AKW weltweit mit neuem AKW-Brennstoff – damit muss endlich Schluss im “Ausstiegsland” Deutschland.

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Gegen Co2 Dreckschleudern – für Erneuerbare!

Internationales Klimacamp 2011: für ein lebenswertes Klima weltweit!

Vom 26.08. bis 04.09.2011 veranstalteten Klima-Aktivist_innen ein gemeinsames Klimacamp am Braunkohletagebau Hambach bei Köln. Hier, im rheinischen Braunkohlerevier, verursacht der Energiekonzern RWE fast 10% des gesamtdeutschen CO2-Ausstoßes. Das Klimacamp ludt Aktive und am Klimaschutz Interessierte aus verschiedenen Ländern, Spektren und sozialen Bewegungen ein, an diesem Ort zusammenzukommen, um voneinander zu lernen und sich zu vernetzen.

Das Camp bildete einen Kristallisationspunkt vielfältigen Widerstands gegen den Energiekonzern RWE und den mit Abstand größten Braunkohlekomplex Europas. Das Camp bot Raum für verschiedene Aktionskonzepte wie direkte Aktionen, Aktionen des zivilen Ungehorsams, Straßentheater oder Mahnwachen, um das öffentliche Bewusstsein für die profitgesteuerte Konzernpolitik RWEs und deren globale Auswirkungen zu wecken. Es wurde auf dem Camp eine Vielfalt von Workshops und Seminaren zu den Themen Braunkohle, Klimawandel und Energiewende angeboten. Außerdem sollte in der Woche Möglichkeiten für einen Lebensstil jenseits der Wachstums- und Konsumlogik spürbar und erlebbar werden.

Das Klimacamp versteht sich als ein Teil der internationalen Klimabewegung, die für Energiesouveränität und Klimagerechtigkeit eintritt. Es lädt alle ein, die für ein lebenswertes Klima – ob im Raum Köln oder weltweit – streiten wollen. Ob Klima-Aktivist_innen oder betroffene Bürger_innen, ob Jugendliche oder Familien mit Kindern: Mehr Informationen!

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